10.01. Waldfonds als moderne und ökologische Kapitalanlage
Immer wieder finden sich an den Kapitalmärkten neue Investitionsideen, für die sich Anleger entscheiden können. Sicherlich zu den derzeit attraktivsten Investments zählen die Waldfonds. Es spricht viel dafür, dass diese moderne Geldanlage nicht nur eine vorübergehende Erscheinung sein wird, sondern Anleger dauerhaft und nachhaltig in Waldfonds investieren können.
Wer sich für ein Investment in Waldfonds entscheidet, der entscheidet sich damit für eine Investition in den nachwachsenden Rohstoff Holz. Der Erfolg eines Waldfonds hängt in sehr großem Umfang davon ab, wie sich die Holzpreise in der Zukunft entwickeln werden. Und hier sind die Aussichten sehr positiv. Bereits heute ist es so, dass die Nachfrage nach dem Rohstoff Holz kontinuierlich ansteigt, und zwar in weltweitem Umfang. Holz wird als Rohstoff aus verschiedenen Gründen immer beliebter. So greifen beispielsweise immer mehr Verbraucher auf Holzprodukte zurück, sei es im Bereich der Möbel oder auch beim Hausbau. Holz gilt als nachhaltiger und ökologischer Rohstoff, der im Gegensatz zu vielen anderen Materialien nicht mit Schadstoffen belastet ist. Aber auch in der Industrie gibt es eine wachsende Nachfrage. Dort wird Holz unter anderem als Brennstoff genutzt.
Vorteile des Investments in Holz bzw. Waldfonds
Für die zukünftig steigenden Holzpreise spricht aber nicht nur die wachsende Nachfrage, sondern auch der Rückgang des Angebotes. Weltweit nehmen die Wälder jährlich in einer Größenordnung von etwa zehn Millionen Hektar ab. Das Investment in Waldfonds, bei denen es sich um Rohstofffonds handelt, ist aus mehreren Gründen attraktiv. Zunächst einmal ist das Holz ein natürlicher Rohstoff, der sich völlig unabhängig von der Börse entwickelt. Zudem bietet das Holzinvestment einen hohen Inflationsschutz. Letztendlich spricht auch das weltweit zunehmende Umweltbewusstsein für eine Investition in Holz und somit in Waldfonds. Denn alleine rund 20 Prozent des weltweit vorhandenen CO2-Ausstosses wird durch die Abholzung der Wälder verursacht, sodass eine ökologische Bewirtschaftung zum Klimaschutz beiträgt.
Waldfonds als geschlossene Fonds
Bislang sind die Waldfonds praktisch die einzige Möglichkeit, wie Privatanleger in den Rohstoff Holz investieren können. Die auch als Holzfonds bezeichneten Waldfonds sind von der Struktur her geschlossene Beteiligungen an einer Gesellschaft, die sich mit der Bewirtschaftung von Wäldern und der Ertragsgewinnung aus dem Holz beschäftigt. Für Anleger ist es wichtig, auf die Qualität der Angebote zu achten. Denn Grundlagen wie regelmäßige Pflege des Waldes, die Durchforstung und auch die vorhandene Risikovorsorge sind bei einem Waldfonds wichtige Faktoren.






